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25.08.2005 DRK Paderborn unterstützte beim Weltjugendtag 2005

Beim Höhepunkt des Weltjugendtages 2005 unterstützte das Deutsche Rote Kreuz aus dem Kreis Paderborn den Sanitätswachdienst auf dem Marienfeld. Zehn Helfer aus dem Ortsverein Paderborn und drei Helfer aus dem Ortsverein Salzkotten versahen am Abschlusswochenende über 380 ehrenamtliche Einsatzstunden. Eingesetzt wurden sie auf zwei von insgesamt 41 Unfallhilfsstationen, die als Ausgangspunkt für Rettungseinsätze und als Anlaufstelle für die Pilger in Notfällen dienten. Durch die Witterung und die Strapazen der vorausgegangen Tage ergab sich ein erhöhtes Einsatzaufkommen insbesondere bei der Behandlung von Erschöpfungszuständen und Unterkühlungen. Große Zwischenfälle blieben hingegen aus.

Neben den Aufgaben der Hilfeleistung bei medizinischen Notfällen ergaben sich weitere Aufgabenfelder bei der Betreuung von Pilgern mit Sorgen und Fragen. Über zu wenig Arbeit konnte sich niemand der Helfer beschweren, waren die Rotkreuzler in einsatzschwächeren Zeiten doch ein beliebter Ansprechpartner bei Fragen. .Trotz sprachlicher und kultureller Unterschiede war es ein großer Vorteil, dass das Rote Kreuz weltweit bekannt ist. Jeder wusste sofort, wo er Hilfe bekommen kann.., erklärte ein Helfer vom Ortsverein Paderborn. Den Problemen der Pilger stellten sich die Rotkreuzler natürlich gerne. Geholfen wurde auf vier Sprachen. Die Freundlichkeit und Aufgeschlossenheit unter den Menschen auf dem Marienfeld erledigte den Rest, so dass alle Probleme umgehend bewältigt werden konnten.

Einziger Wehmutstropfen war die große Entfernung zum Festhügel, auf dem der Papst die Vigil und das Hochamt abhielt. So konnte der Papst und sein Tun nur auf den reichlich vorhandenen Großleinwänden verfolgt werden.

Untergebracht wurden die DRK-Helfer aus dem Kreis Paderborn in Schulen im 40km entfernten Jülich, wo sie sich nach den 12-Stunden-Schichten stärken und ausruhen konnten.

Insgesamt waren über 1500 DRK-Helfer aus dem gesamten Bundesgebiet im Einsatz, die unter anderem 12 Unfallhilfsstationen besetzten. Zum spontanen Einsatz kamen ebenfalls die DRK-Hilfszugsabteilungen, wie sie bei Katastrophen eingesetzt werden. Sie wurden zum Teil an den Bahnhöfen in Horrem und Sindorf eingesetzt, wo sie sich um die medizinische Versorgung und die Betreuung der abreisenden Pilger kümmernten. Das Deutsche Rote Kreuz war in Kooperation mit den übrigen Hilfsorganisationen an über 3000 Hilfeleistungen beteiligt. Die Zusammenarbeit mit den Helfern anderer Organisationen lief wie erwartet problemlos ab.

 

Kleine Statistik:

- Einsatzzeit: Freitag, 19. August 2005 - Montag, 22. August 2005

- Helfer aus dem Ortsverein Salzkotten: 3 (1xRA, 2xSanitäter)

- Helfer aus dem Ortsverein Paderborn: 10 (1xArzt, 1xRA, 7xRS, 1xRH)

- geleistete Einsatzstunden: über 384

 

Foto (v.l.): Hubert Schmidt, Uwe Sturhan, Alexander Ditz, Oliver Schurek, Hubertus Schmidt, Simone Schmidt, Markus Amediek, Karsten Wolff, Claudia Lorang, Stefanie Altenrichter; es fehlen: Bernd Wilcke, Andreas Guggenmos, Anna Scherer)

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25. August 2005 00:00 Uhr. Alter: 13 Jahre