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19.09.2012 Gemeinsame Übung mit der Feuerwehr Borchen

Feuerwehr und DRK proben gemeinsam den Großschadensfall.

Rettungswagen an der Einsatzstelle

Helfer auf dem Weg zur Nachbesprechung

Gruppenbild kurz vor Übungsbeginn

"PKW gegen Bus", so lautete der Alarmierungstext. Augenblicklich rückt der Löschzug Kirchborchen zusammen mit einem RotKreuz RTW aus. Das Bild, welches sich den Rettungskräften zeigt ist verheerend: ein Auto ist frontal in einen Linienbus gerast und steht nun im Vollbrand. Sofort beginnt die Brandbekämpfung sowie die technische Rettung. Die befreiten Patienten werden an den Rettungsdienst übergeben. Ein inzwischen zweites eingetroffenes Fahrzeug des Rettungsdienstes beginnt mit dem Aufbau einer provisorischen Patientenablage. Der Organisatorische Leiter (OrgL) trifft ebenfalls ein und übernimmt die rettungsdienstliche Lage während derweil das ganze Ausmaß der Katastrophe gewahr wird: im Bus sind etwa 20, zum Teil eingeklemmte und/oder schwer Verletzte Personen die versorgt werden wollen! Dazu zwei Schwerstverletzte aus dem PKW.
Währenddessen treffen immer mehr Fahrzeuge und Helfer ein, darunter auch der GW-San des DRKs - die Situation entspannt sich leicht.
Die Patientenablage hingegen füllt sich immer weiter, was Dank des Materials und der Besatzung des GW-Sans immerhin gut abgefangen werden kann. Die Patienten sind nun zwar aus dem Gefahrenbereich gerettet, jedoch fehlen noch ausreichend Transportkapazitäten. Zudem müssen noch geeignete Zielkrankenhäuser gefunden werden, die die Patienten aufnehmen können. Hier ist der OrgL gefragt, diese Aufgabe in nahezu unmöglich kurzer Zeit zu lösen.
Irgendwann, gefühlte Stunden später, heißt es dann "Danke, die Übung ist beendet!" - ein Aufatmen ist überall zu spüren.
Eine detaillierte Nachbesprechung fand anschließend im Feuerwehr Gerätehaus statt.
"Mit dem Ergebnis kann man Zufrieden sein", so Übungsleiter Alexander Ditz kurz danach: "an einigen Stellen hat sich jedoch noch Handlungsbedarf aufgezeigt." Hier soll nun gezielt geschult werden, so dass die Lage in Zukunft noch besser abgearbeitet werden kann. "Solche Übungen zeigen den Helfern was sie können. Stellen Sie sich so einen Einsatz in der Realität vor - da ist jeder erstmal beeindruckt. Haben die Helfer so etwas jedoch schon geübt, dann kennen sie die Situation - das gibt Selbstvertrauen und das trägt enorm zum Erfolg bei." fügt DRK Zugführer Thomas Grams hinzu. "Daher Danken wir der Feuerwehr Borchen für die Möglichkeit hier heute tätig sein zu dürfen."
Ein Dank gilt auch den Unmengen an Darstellern, ohne die diese Übung nicht möglich gewesen wäre.

27. September 2012 22:35 Uhr. Alter: 6 Jahre